SAValpin

Mo., 05.09.2022 - Mi., 07.09.2022,

„Gratwanderung hoch über dem Rheintal“

Tourbeschreibung:
Von Weissbad geht es ein kurzes Stück der Sitter entlang, bis man bei Ibach in Richtung Steinegg ansteigen kann. Teils auf befestigten Wegen, teils über die Wiesenhänge gewinnt man den Gipfel des Fähnerenspitz. Sowohl der Blick ins Rheintal und über das Appenzellerland hinweg bis zum Bodensee, als auch der Nahblick auf das Alpsteingebirge erheben den nördlichsten Schweizer Voralpen-Gipfel zu einem einzigartigen Aussichtsberg. Über Wurzelwerk und durch Wald verläuft der Wanderweg südöstlich hinab zum Resspass und weiter – zuletzt über offenes Weidegelände – zum Berggasthaus Ruhesitz. (gesamt: 10,7 km; auf 770 hm / ab 310 hm; 5 Std.)
Über die Weideböden der Alpe Unterkamor führt die Spur hinauf zum kegelförmig zugespitzten Rasengipfel des Kamor, jenseits hinab und wieder hinauf zum klobig wirkenden Hohen Kasten mit seinem Alpenblumengarten. Wieder zurück im Kastensattel beginnt der Geologische Höhenweg. Mal auf dem breiten Gratweg hoch über dem Rheintal, mal die felsigen Passagen im Auf und Ab in der Nordflanke umgehend, führt der Weg bis zum Stauberenfirst mit dem fürstlich thronenden Berggasthaus.
Hinter dem Berggasthaus, am Nordfuß der Stauberenchanzlen, zieht ein Steig hinauf in eine Scharte, dahinter felsig und steil (Drahtseilsicherungen und Metalltreppe) wieder hinab. Nach einem erneuten kurzen Anstieg verläuft der Wanderweg fast horizontal dahin. Schöne Blicke auf den Fählensee, umrahmt von Roslenfirst, Altmann und Hundstein, prägen diese Passage des Höhenwegs, bevor man angesichts der Kreuzberge in die Saxer Lücke und weiter zum Berggasthaus Bollenwees am Fählensee hinabsteigt. (gesamt: 13,1 km; auf 870 hm / ab 680 hm; 6¾ Std.)
Von Bollenwees weist das rot-weiße Wegzeichen nördlich zu einem Felsdurchlass, sogleich hinab zum „Stifel“ und anschließend in mäßiger Steilheit über Alpgelände hinauf zur Widderalp. Weiter ansteigend erreicht man ein Hochtal und schließlich den Widderalpsattel. Durch Geröll geht es nun in weitem Halbbogen zum Bötzelsattel, wo man einen schönen Blick auf die Meglisalp-Siedlung und die dahinter sich aufbauenden Felsformationen von Altmann, Lisengrat und Säntis hat. Ein Serpentinensteig leitet hinunter zur Meglisalp, von der man in einem „herrlichen Bummel in erhabener Landschaft“ über den Schrennenweg zu den Chli Hütten und weiter zum Bahnhof Wasserauen absteigt. (gesamt: 10,8 km; auf 570 hm / ab 1170 hm; 5 Std.).

© OpenStreetMap-Mitwirkende
Reine Gehzeiten(nach Rother Wanderführer:
1. Tag: Weissbad – Eggli – Fähnerenspitz 2¾ Std.; Fähnerenspitz – Gsth. Ruhesitz 1¼ Std.
2. Tag: Ruhesitz – Alpe Unterkamor – Kamor 1¾ Std.; Kamor – Kastensattel – Hoher Kasten ½ Std.; Hoher Kasten – Geologischer Weg – Gsth. Staubern 2 Std.; Staubern – Saxer Lücke – Gsth. Bollenwees 1¾ Std.
3. Tag: Bollenwees – „Stifel“ – Widderalp – Widderalpsattel 1½ Std.; Widderalpsattel – Bötzelsattel – Meglisalp 1¼ Std.; Meglisalp – Schrennenweg – Wasserauen 1¼ Std.

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Anforderungen:
Der Alpstein ist trotz seiner geringen Höhe ein Gebirge mit hochalpinem Charakter. Die Begehung seiner gut instandgehaltenen und markierten Wege und Steige erfordert neben einer soliden Grundkondition immer wieder Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.

Kosten:

  • Übernachtung mit Frühstück: Ruhesitz 42 CHF und
    Bollenwees 48 CHF
  • 2 x Kurtaxe: 5 CHF
  • individuell: Abendessen nach Karte, Getränke, sonstiger Verzehr
  • Fahrtkostenumlage

 

Wanderführer und Organisation: Hans-Joachim Abele
Text© und Fotos©: Hans-Joachim Abele

Anmeldung bis 24. April 2022 bei Hans-Joachim Abele
über Tel.: 07171 83706  oder eMail: hans.abele@web.de

Uhrzeit:
Ganztägig


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