09.12.2025 Waldwanderung Lorch
Die Wanderung stand im Zeichen des Limeswegs im Wald zwischen Lorch und Pfahlbronn, der schönen Wanderstrecke im Aimersbachtal, und das bei schönstem „Frühlingswetter“ im Dezember.
17 Wanderer trafen sich auf dem Parkplatz des Trimm-dich-Pfads beim Waldheim auf dem Haldenberg zu einer etwa zweistündigen Waldwanderung mit ca. 7 km.
Der Limes als UNESCO-Weltkulturerbe erinnert an die Zeit der Römer in unserer Heimat mit dem Obergermanischen Limes mit Palisaden, Gräben, Wachtürmen und Kastellen. Entlang des Limeswegs erkennt man im Gelände gut den Verlauf es früheren Limes. Der Limes verlief von Lorch in nahezu gerader Linie bis nach Miltenberg am Main und dann weiter bis zum Rhein. Der rätische Limes weitgehendst als Mauer gebaut, verlief nach Osten bis zur Donau, bis zum Abzug der Römer aus diesem Gebiet.
Im Aimersbachtal führte die Wanderung immer entlang des Aimersbachs, teilweise beindruckend bei Auflösung des Nebels im Wald bei eintretendem Sonnenlicht zwischen den Bäumen, bis zu einem kleinen Stausee am Ende des Tales, der sich insbesondere für ein Gruppenfoto anbot. Erinnert wurde an die Schriftstellerin Lise Gast, die jahrelang im Aimersbachtal auf dem „Ponyhof“ lebte und einige Jugend- und Kinderbücher über Geschichten mit den Ponypferden schrieb.
Über die schönen kleinen Waldwege des Limeswegs ging es zurück zum Parkplatz. Es folgte die wohlverdiente Einkehr im Café Muckensee zum Abschluss der Wandertour.


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Wanderführer: Klaus Sperlich, Text: Klaus Sperlich, Fotos: Sylvia Hägele
08.11.2025 Herbstwanderung
Die Herbsttour startete in Heubach. Der Weg verlief vorbei am eingezäunten Wasserschutzgebiet des Riedköpfle in stetem bergan zum höchsten Punkt des Hochbergs. Erhalten sind auf dem Hochberg noch Ringwälle aus der Keltenzeit. Diese Wälle auf dem Hochberg in Verbindung mit den Wallanlagen auf dem benachbarten Rosenstein und dem Mittelberg legen nahe, dass dieses Gebiet zur Keltenzeit dauerhaft besiedelt und gut befestigt war. Im weiteren Verlauf passierten wir die Drei Eichenhütte. Die letzten kalten Nächte hatten die Buchen vom Laub befreit, so dass wir in raschelndem Buchenlaub spazieren durften. Direkt neben dem Hochberg liegt der Heidenburren. Der Name dieses Berges kann von Burren als Bezeichnung für eine Erhebung und den Bewuchs mit Wacholderheide herrühren. Stimmiger aber weist der Name Burren auf einen alten Grabhügel hin, wobei der Name die Anlage überlebt hat. Hier also wäre der Heidenburren der Friedhof der (heidnischen) Kelten. Nach einer Trinkpause am Parkplatz Stock überquerten wir die Verbindungsstraße Heubach – Bartholomä. Der Gmünder Weg leitete uns zügig zur Rast mit Rucksackvesper am Bargauer Kreuz. Bevor wir den Kaffeedurst stillen konnten, folgten wir unserem Wanderführer Hans zu einem weiteren Highlight dieser Tour, dem Bargauer Horn. Nach der Kaffeepause im Naturfreundehaus Himmelreich wanderten wir über den Aussichtspunkt Himmelreich nach Beuren. Hier steht die um 1520 als Stiftung der Bewohner erbaute St. Wendelinuskapelle. Der Heilige Wendelin gilt als Viehpatron. Gisela Binder erzählte uns Wissenswertes über „ihre“ Kapelle, an der sie unter anderem zweimal täglich pünktlich die Glocke läutet. Die restliche Strecke bis zur wohlverdienten Einkehr verlief am Fuß des Scheuelberges und über den Philosophenweg nach Heubach ins Alte Sudhaus. Hier fand ein rundum gelungener Wandertag seinen Abschluss.


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Wanderführer: Hans-Joachim Abele, Text: Elisabeth Müller, Fotos: Jürgen Seitz
14.10.2025 Heldenbergwanderung
Bei goldenem Oktoberwetter trafen sich 14 Wanderer am Schwarzhornparkplatz zur Wanderung um den Heldenberg. Zunächst gings hoch zum Tanzbödele, hier trafen sich früher im Frühjahr Jugendliche zu einem Tanz um den Baum. Das Tanzbödele war dann früher auch der Festplatz für das Pfingstfest, das dann aus Gründen des Natur- und Landschaftschutzes auf den heutigen Festplatz am Schwarzhornparkplatz verlegt wurde.
Mit schönem Blick auf den Hohenstaufen und den Albtrauf im Süden führt der Wanderweg weiter zur Heldenberggaststätte und weiter auf der Ostseite des Heldenbergs zurück zum Parkplatz. Hier beeindruckt die Sicht auf den gegenüber liegenden Galgenberg und die Steilwand des Kalten Feldes.
Eine schöne sehr zu empfehlende angenehme Wanderung bei der schönen Herbstfärbung des Laubs auf guten Wegen. Besonders beindrucken die Sicht auf die umliegenden Berge der Alb. Die Wanderung wurde beschlossen mit der wohl verdienten Einkehr im Veit in Weilerstoffel.


Wanderführer: Klaus Sperlich, Text: Klaus Sperlich, Fotos: Reinhard Wagner




