Gesamtorganisation: Sylvia Hägele und Joachim Wagner
Tour 1: Panoramatour Bad Hindelang
Im Tal der Ostrach mit dem Hausberg „Hirschberg“ im Norden und dem „Imberger Horn“ im Süden liegt das Dorf „Bad-Hindelang“. Bereits 2011 wurde dieser Ort mit der Bezeichnung „allergiefreundliche Gemeinde“ zertifiziert. Im Rahmen der Busausfahrt in das Allgäu wanderte eine Gruppe mit 15 Wanderfreunden rund um diesen Ort. Am Busbahnhof beginnend führte die Tour zuerst entlang der Ostrach in Richtung Osten. Hier wurde an einem schönen Spielplatz eine Vesperpause eingelegt. Über den sogenannten „Vaterlandswegs“ zwischen Bäumen steil bergaufwärts ging es dann zum Schleierfall. Ein ca. 12 hoher Wasserfall mit einem natürlichen Becken. Weiter bergwärts über einen Serpentinenweg ging es bis zum Fuß des Hirschbergs.
Auf dem Halbhöhenweg mit sehr vielen Aussichtspunkten über das gesamte Tal mussten der Wildbachtobel, der Hischbachtobel und der Zillerbachtobel durchquert werden. In die tief eingeschnittenen Tobel führten steile Treppen zum Bachgrund.
Die eingebauten Sicherheitswehre zeigten, dass die ruhigen Bäche auch zu reißenden Flüssen werden können. Der Abstieg zum Dorf führte über einen weiteren Aussichtspunkt und entlang eines plätschernden Baches zurück zum Ausgangspunkt. Mit der Einkehr in der „Hindelanger Stuben“ wurde die Wanderung (10 km, mehr als 300 Höhenmeter) bei leckerem Essen beendet.


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Wanderführer: Gerhard und Sonja Steiner, Fotos: Sonja Steiner
Tour 2: auf das Wertacher Hörnle
Zwischen dem Grünten und dem Tal der Wertach liegt das Wertacher Hörnle, 1695 m und ist das Ziel einer lustigen Wandergruppe von 13 Personen. Nach der Busfahrt beginnt die Tour am Wanderparkplatz von Obergschwend und führt gleich steil hinauf durch den Wald. Nach Verlassen der schmalen Waldpfade eröffnet sich bald die erste schöne Aussicht. Der Weg führt in weiten Serpentinen vorbei an den Alpweiden der Buchelalpe hoch zum Bergkamm. Nach sehr steilen Anstiegen gibt es immer wieder leichtere Wegabschnitte und bereits hier kann man die faszinierenden Ausblicke in die herrliche Bergwelt genießen. Nach Überschreiten der beiden kleineren Vorgipfel ist bald der höchste Punkt des Wertacher Hörnle mit dem Gipfelkreuz erreicht und die Gruppe ist begeistert von der Rundumsicht in das Alpenvorland sowie in das Hochgebirge: Grünten, Hörnergruppe, Grüntensee, Forgensee, Aggenstein, Gaishorn, Gimpel, Rote Flüh, Hochvogel. Das Wetter ist absolut schön und so genießt die Gruppe eine längere Mittagsrast auf diesem herrlichen Aussichtsberg. Der Abstieg erfolgt über den kleinen, idyllisch gelegenen, Hörnlesee, der eingebettet in einer sanften Mulde liegt. Danach geht es wieder steil abwärts bis zur Buchelalpe, einer urigen und liebevoll ausgeschmückten Alpe. Die Terrasse mit gemütlichen Sitzplätzen lockt zum Verweilen mit kühlen Getränken, Kaffee und einer meisterhaften Auswahl an Kuchen. Der restliche Abstieg erfolgt über Wald- und Wiesenpfade hinunter zum Parkplatz. Punktlandung: Nach wenigen Minuten kommt der Bus und es geht wieder Richtung Heimat. Ein schöner Wandertag mit 10 Kilometern und 650 Höhenmetern neigt sich dem Ende zu.

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Wanderführerin: Sylvia Hägele, Text und Fotos: Sylvia Hägele
Tour 3: Rund um den Spieser
Mit einer kleinen, aber feinen Truppe von acht Leuten wurde Tour 3 rund um den Spieser in Angriff genommen. Die ersten 400m ging es zuerst auf festem Fahrweg, der auf halbem Weg in einen Pfad mündete, über offene Wiesen auf den Ornach. Nach kurzer Rast führte der Steig abwärts, um wieder zum Großen Hirschberg sanft anzusteigen. Die Aussicht in alle Richtungen war sagenhaft, Forggensee, Aggenstein, Zugspitze, Iseler, Hochvogel und die Berge Richtung Kleinwalsertal ließen grüßen. Ein besonderes Spektakel bildeten noch zwei startende Gleitschirmflieger.
Auf dem Spieser dann auf 1651 Höhe die zweite Rast, der schon recht bevölkert war. Nach einem steilen Abstieg, bei dem die Hände manchmal im Einsatz waren, querte der Weg ein Hochmoor, das auf einem Bohlenweg zu bewältigen war. Schön das Wollgras und die Orchideen, zig verschiedene Schmetterlinge begleiteten uns. Die Alpe Klank wurde dann ausgelassen, wieder ging es aufwärts zum kleinen Hirschberg, der vorne auf dem Sporn spektakuläre Tiefenblicke erlaubte, u.a. auf den sich schlängelnden Pass nach Oberjoch. Erst querend auf schattigem Pfad an der Hangkante entlang wurden am letzten Anstieg über freie Flächen die letzten Reserven mobilisiert, es lockte die Hirschalpe. Diese recht neue Hütte bot prima Brotzeiten und Getränke zu moderaten Preisen bei toller Aussicht, was will man mehr.
Der Abstieg zurück zum Ausgangspunkt bot noch den Aussichtspunkt Ifenblick und den sanft fallenden Panoramaweg. Nach fünf Stunden reiner Gehzeit bei 740 HM und 13,4 km Strecke erreichten wir müde, aber glücklich den Bus. Danke noch an die Wanderführer Joggi und Andrew für die perfekte Vorbereitung.


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Wanderfüher: Andreas Müller, Joachim Wagner, Text und Fotos: Marcellinus Schäffauer
Tour 4: Kühgundkopf und Iseler
Aussichtsreicher Gratgang über Kühgundkopf und Iseler oberhalb von Oberjoch
Ausgangspunkt unserer Wanderung war die Talstation der Wiedhagbahn. Parallel zu ihr stiegen wir im schattigen Bergwald auf bis zum Schmugglerpfad. Diesem folgten wir bis kurz vor die deutsch-österreichische Grenze. Über Felsstufen ging es zum schmalen Kühgundrücken. Zu Füßen liegt nun das Tannheimer Tal und im Hintergrund ruht majestätisch das Wettersteinmassiv mit der Zugspitze.
Bis zum Rastplatz auf der Kühgundspitze gestaltete sich der Weg sehr abwechslungsreich. Der höchste Punkt der Tour wurde auf dem Kühgundkopf mit seinen 1907 m erreicht. Zwischen ihm und dem Iseler liegt ein spannender Gratgang, der Konzentration erfordert. Es ist allerdings schwer, sich vom gigantischen Panorama nicht ablenken zu lassen. Die zweite Rast legten wir am Gipfel des Iselers ein. Die großartige Rundsicht entschädigte für jeden vergossenen Schweißtropfen. Neben der Gipfelwelt der Allgäuer Alpen ist es vor allem der Säntis, der weit im Westen herübergrüßt. Ein gut ausgeschildertes Wegenetz führte uns zur Schlusseinkehr in die gemütliche und gastfreundliche Gundalpe.


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Wanderführer: Elisabeth Müller und Hans-Joachim Abele, Text: Elisabeth Müller, Fotos: Hans-Joachim Abele






