Berichte 2026 – 3. Quartal

12.09.2026 Hochalb und Traufwege

Am Parkplatz Aimer, hoch über Gosbach gelegen, beginnt eine Wanderung, zunächst über die Albhochfläche auf bequemen Wirtschaftswegen entlang der landwirtschaftlich genutzten Felder und Wiesen. 18 Personen haben sich für die Tour entschieden. Vorbei am Segelfluggelände Berneck der Fliegergruppe Geislingen geht es zu der kleinen Ansiedlung Berneck und zur ehemaligen Burgstelle mit der Buschelkapelle, die im Jahr 1847 erbaut worden ist. In der Kapelle befindet sich eine lebensgroße Madonna aus der Zeit um 1730. Gut sichtbar auf dem Burggelände ist das ehemalige, tiefe Brunnenloch.
Weiter geht es nun auf den herrlichen Traufwegen in den überwiegend schattigen Wäldern am Albtrauf entlang. Am ersten Aussichtsfels mit schönem Blick hinunter in das Filstal (Geißentäle) und die Wallfahrtskapelle Ave Maria, genießt die Gruppe das Rucksackvesper. Danach wird im leichten Auf und Ab über die schmalen Traufwege in Richtung Schonderhöhe gewandert. Faszinierende Aussichtsfelsen, Eckfels, Oberbergfels und Badfels locken die Wandernden, um die sich ständig veränderten Aussichten auf Reichenbach im Täle, Deggingen, Bad Ditzenbach und Gosbach sowie gegenüber Hochalb, Galgenberg und Nordalb, zu betrachten. Auch die Fahne der in den Bäumen versteckten Hiltenburg ist ersichtlich. Der letzte Aussichtsfelsen ist der Tierstein mit schönem Blick hinüber zur Kreuzkapelle auf dem Leimberg.
Angekommen am Parkplatz Aimer begibt sich die Gruppe auf die Heimfahrt.
Im Gasthaus Hirsch in Wißgoldingen findet die gemütliche Schlusseinkehr statt. Absolut schönes Wanderwetter mit sehr angenehmen Temperaturen – frohe Stimmung und gute Laune in der Gruppe – eine Tour mit 15 Kilometern und 260 Höhenmetern wurde von allen gut gemeistert.


Alle Fotos sind hier zu sehen…
Wanderführerin Sylvia Hägele, Text und Fotos Sylvia Hägele

22.08.2026 Geislingen – Hohenstein – Kuchalb

Los ging es „Im Schieber“, dem Sportzentrum Geislingens, kommend von Eybach am Ortseingang links. Ein hochwillkommenes Bataillon von 24 wohlgelaunten Wanderern machte sich auf zur Besteigung des “ Tegelberges „. In unzähligen, schweißtreibenden Serpentinen ging es auf die Albhöhe. Ein Traufpfad eröffnete prächtige Ausblicke. „Kuhfelsen“ und „Hohenstein“ begeisterten mit schöner „la vista“. Unterhalb des Hohenstein liegt die Höhle „Oberes Rabenloch“. Wer möchte, vielleicht gibt es im Netz dazu noch eine interessante Eintragung. Weiter ging es zum Aussichtskreuz „Maierhalde“ mit spektakulärem Ausblick auf die 3 Zeugenberge.
Der Sehnsuchtsort „Kuchalb“ war erreicht. Die freundliche Einkehr im Gasthaus „Mutter Franzl“ gab uns wieder Kräfte für den Rest unserer tollen Tour. Durch Laubmischwald und jetzt strahlendem Sonnenschein ging es nun talwärts. Durchs „Längental“ erreichten wir dann wieder den Ausgangspunkt dieser lohnenden Wanderung. Bei Wurstsalat, Pilzknödeln, Sulz und Pommes sah man nur noch strahlende Gesichter.
Tourdaten: 14 km, 330 hm.


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Wanderführer: Claus und Martina Kuhnigk, Text: Claus Kuhnigk, Fotos: Sylvia Hägele u.a.

08.08.2026 Kocherursprung – Kocherburg

Von einsamen Waldeshöhn zu „weißen Wassern“
Schattige Pfade auf teppichweichen und mit Brennnesseln gespickten Waldböden forderten von der 15-köpfigen Gruppe die volle Aufmerksamkeit; machten aber auch die Überschreitung des 715 m hohen Gräbleshau südöstlich von Aalen zu einem intensiven Naturerlebnis. Wenig später war der Aussichtspunkt am Oberen Brandweg mit Blick auf das Aalener Welland bis hin zum Rosenstein erreicht. Auf Schotterwegen ging es (meist) unter dem schattenspendenden Kronendach des Laubwaldes weiter zum Giggele, einem religiösen Kleinod am Heulenberg.
Nach der Vesperpause bei der Konstantinhütte wenige Meter gegangen, bog die Gruppe erneut auf einen unmarkierten Pfad ab, der in einen Panoramaweg oberhalb von Unterkochen mündete. Entlang diesem war dann auch bald das „Schättere-Viadukt“ erreicht. Von 1901-72 fuhr die meterspurige Härtsfeldbahn über die 85 m lange historische Eisenbahnbrücke auf dem Weg von Aalen nach Dillingen. Der Gang über die 27 m hohe Bogenbrücke und die Wände aus Weißjuragestein links und rechts der Trasse verdeutlichten einmal mehr die große Pionierleistung des Baus. Unweit des Schättere-Tunnels verließ man den Trassenweg und wanderte in das landschaftlich reizvolle Quellgebiet des Weißen Kochers. Aufgrund der seit langem anhaltenden großen Hitze war das Obere Quellgebiet wie erwartet trocken. Umso mehr waren die Teilnehmenden überrascht, als nur wenige Meter weiter unten, ein „richtiger“ Bach mit immer wieder weiß aufschäumenden Kaskaden der Wegbegleiter war. Bei der „Pulver-Buche“, dem Gedenkbaum für einen Arbeiter, der Ende des 19. Jh. bei der Explosion in der nahen Pulvermühle zu Tode kam und bis hierher geschleudert wurde, wechselte man die Bachseite und wanderte talauswärts.
Kurz vor Erreichen der Waldhäuser Straße ging es dann über einen Waldsteig hinauf zur Kocherburg, eine um 1200 erbaute Spornburg über dem Kochertal. Über unmarkierte Waldwege weiter aufgestiegen, waren auch bald die Ursprungsfelsen erreicht. Von dort ging es, vorbei am verschlossenen Portal des Schättere-Tunnels, zur einstigen Bahntrasse hinab. Über breite Forstwege und eine Passage auf naturnahem Waldboden kam die Gruppe schließlich wieder am Wanderparkplatz Brastelburg an.
Tourdaten: 12,5 km; 400 hm


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Wanderführer: Hans-Joachim Abele, Text: Hans-Joachim Abele, Fotos: Sylvia Hägele

04.07.2026 Rund um Bad Hindelang

Berichte und Fotos auf gesonderter Seite.
Organisation:Sylvia Hägele und Joachim Wagner